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S. 421 Heft 10/2012 "Räuber oder Gendarm?" Notwehr gegen unangekündigte Hausdurchsuchungen im Spiegel deutsch-amerikanischer Rechtsvergleichung Zugleich Besprechung von BGH, Urt. v. 2.11.2011 - 2 StR 375/11, HRRS 2012 Nr. 153 Von Dr. Christoph Burchard, LL.M. (NYU), LMU München Einführung " ... an unannounced entry may provoke violence in supposed self-defense by the surprised resident." Dieser wenig...

S. 454 Heft 10/2012 Nochmals: Zur Unmittelbarkeit des Untreueschadens Zugleich Anmerkung zu BGH HRRS 2010 Nr. 1032, BGH HRRS 2011 Nr. 675, BGH HRRS 2011 Nr. 936, BGH HRRS 2011 Nr. 1153, BGH HRRS 2012 Nr. 781 Von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Dr. Marcus Mosiek, Düsseldorf[*] 1. Einführung In der Dezemberausgabe des Jahres 2009 dieser Zeitschrift wurde von...

S. 458 Heft 10/2012 Alles in allem strafbar oder: Die Vorverlagerung der Vorfeldstrafbarkeit Die Kollision der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung gem. § 129a Abs. 5 StGB mit dem verfassungsrechtlichen Bestimmtheitsgebot des Art. 103 Abs. 2 GG Von RA und Fachanwalt für Strafrecht Jochen Thielmann, Wuppertal Es ist als eine klassische Unterstützungshandlung zu werten, wenn Geld oder Material an eine terroristische...

S. 466 Heft 10/2012 Dysfunktionales Verhältnis zwischen Sachverständigem und (Jugend?)Strafjustiz Von Prof. Dr. Ulrich Eisenberg, Berlin Einleitung Zu dem hier exemplarisch erörterten konkreten Verfahren[1] verhält sich eine Pressemitteilung des BGH vom 11. 11. 2010 - Nr. 214/10 - wie folgt: "Der Angeklagte wurde durch das Urteil des Landgerichts Ulm wegen zweifachen Mordes in zwei tateinheitlichen Fällen, heimtückisch begangen...

S. 501 Heft 11/2012 Die Rezeption der verfassungsrechtlichen Vorgaben zur bilanzorientierten Bestimmung des Vermögensschadens bei der Kreditvergabe Zugleich Besprechung von BGH, Beschluss v. 13.04.2012 - 5 StR 442/11 = HRRS 2012 Nr. 515 Von Rechtsanwalt Dr. Markus Rübenstahl, Mag. iur. Der Beitrag zeichnet die jüngste Entwicklung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Bestimmung des Vermögensnachteils bei § 266 StGB...

S. 507 Heft 11/2012 Zur Reichweite des Zeugnisverweigerungsrechts von Angehörigen gemäß § 52 StPO bei Mitbeschuldigten Anmerkung zum Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 14. Dezember 2011 (BGH 5 StR 434/11) = HRRS 2012 Nr. 121 Von Wiss. Mit. Alexandra Schwan, Freie Universität Berlin, und Wiss. Mit. Nils Andrzejewski, Humboldt-Universität zu Berlin* I. Problemstellung Werden mehrere Personen der Beteiligung an...

S. 510 Heft 11/2012 Verabschiedet sich der Gesetzgeber von der "Leichtfertigkeit" im Wirtschafts- und Steuerstrafrecht? Von Prof. Dr. Carsten Wegner, Berlin[*] Die Bundesregierung hat den "Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2012/.../EU über den Zugang zur Tätigkeit von Kreditinstituten und die Beaufsichtigung von Kreditinstituten und Wertpapierfirmen und zur Anpassung des Aufsichtsrechts an die Verordnung (EU) Nr. .../2012...

S. 533 Heft 12/2012 Die Bedeutung der Kriminologie für die Kriminalprognose bei "psychischen Störungen" Anmerkung zum Urteil des BGH v. 25.9.2012, Az.: 1 StR 160/12 = HRRS 2012 Nr. 1010. Von Prof. Dr. Dr. Michael Bock, Mainz Der 1. Senat des BGH hebt das Urteil des LG München I in dem als "Westparkmord" bekannten Fall auf...

S. 535 Heft 12/2012 Beschlagnahmefreiheit von Verteidigungsunterlagen Dr. iur. Kai Thum, Bonn[*] I. Einleitung Gemäß §§ 94 Abs. 2, 98 Abs. 1 S. 1 StPO können Gegenstände, die als Beweismittel für ein laufendes Verfahren von Bedeutung sein können, bei Gewahrsam einer nicht freiwillig zur Herausgabe bereiten Person beschlagnahmt werden.[1] Die Anordnung der Beschlagnahme ist grundsätzlich dem Richter vorbehalten, bei...

S. 540 Heft 12/2012 Einflüsse auf die Strafverteidigung - interne und externe Faktoren Dr. Lorenz Leitmeier, München[*] In einer Außenansicht machte Gisela Friedrichsen jüngst im Strafverteidiger[1] massive Veränderungen des Strafprozesses in den letzten Jahren aus, die sich ihrerseits gravierend auf die Strafverteidigung auswirkten - vor allem das "kaum noch beherrschbare Interesse der Medien"[2], die "wie ein Krebsgeschwür wuchernde Verständigung...