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HRRS 10/2014, 404 – 407
Beitragsart: Aufsatz

Der "Kadi"-Moment des EGMR - Besprechung von EGMR v. 26.11.2013, 5809/08, Al-Dulimi und Montana Management Inc. v. Schweiz

Autor(en): Prof. Dr. Frank Meyer

? S. 404 (Heft 10/2014) ? Der "Kadi"-Moment des EGMR Besprechung von EGMR v. 26.11.2013, 5809/08, Al-Dulimi und Montana Management Inc. v. Schweiz Von Prof. Dr. Frank Meyer, LL.M. (Yale), Universität Zürich Das Vorgehen schweizerischer Verwaltungsorgane und Gerichte bei der Umsetzung von UN-Sanktionen bildete bereits 2012 im Fall Nada den Gegenstand einer Individualbeschwerde.[1...

HRRS 10/2014, 407 – 414
Beitragsart: Aufsatz

Das Verbot paralleler strafrechtlicher Ermittlungsverfahren bzw. die (zeitlich begrenzte) Sperrwirkung der Einleitungsentscheidung

Autor(en): Ole-Steffen Lucke

? S. 407 (Heft 10/2014) ? Das Verbot paralleler strafrechtlicher Ermittlungsverfahren bzw. die (zeitlich begrenzte) Sperrwirkung der Einleitungsentscheidung Von Rechtsanwalt Ole-Steffen Lucke, Hamburg Der Grundsatz der verbotenen Mehrfachverfolgung blickt als Ausfluss des Spannungsfelds zwischen Rechtskraft und Einzelfallgerechtigkeit auf eine mehr als zweitausendjährige Geschichte zurück, ohne dass bisher auch nur annäherungsweise alle damit zusammenhängenden Fragen einer Klärung zugeführt worden wären.[1...

HRRS 11/2014, 436 – 441
Beitragsart: Aufsatz

"Eigenverantwortliche Selbstgefährdung" bei missbräuchlichem Konsum ärztlich verschriebener Substanzen - Anmerkung zu BGH HRRS 2014 Nr. 222

Autor(en): Prof. Dr. Johannes Kaspar

? S. 436 (Heft 11/2014) ? "Eigenverantwortliche Selbstgefährdung" bei missbräuchlichem Konsum ärztlich verschriebener Substanzen Anmerkung zu BGH HRRS 2014 Nr. 222[*] Von Prof. Dr. Johannes Kaspar, Augsburg I. Die aktuelle Entscheidung Die Entscheidung des 1. Senats des BGH[1] betrifft einen wichtigen Bereich der strafrechtlichen Risiken von Ärzten im Umgang mit suchtmittelabhängigen Patienten. Im Kern geht es um die Frage, inwieweit...

HRRS 11/2014, 442 – 449
Beitragsart: Aufsatz

Zum Mordmerkmal der Heimtücke - Zugleich Besprechung von BGH, Beschl. v. 5.9.2012 - 2 StR 242/12 = HRRS 2012 Nr. 1065

Autor(en): Prof. Dr. Uwe Murmann

? S. 442 (Heft 11/2014) ? Zum Mordmerkmal der Heimtücke Zugleich Besprechung von BGH, Beschl. v. 5.9.2012 - 2 StR 242/12 = HRRS 2012 Nr. 1065 Von Prof. Dr. Uwe Murmann, Göttingen I. Einleitung Kein Mordmerkmal ist in der revisionsgerichtlichen Praxis so bedeutsam und bereitet in seiner Anwendung so große Schwierigkeiten wie die Heimtücke.[1] Die Sachgerechtigkeit dieses Kriteriums...

HRRS 12/2014, 467 – 473
Beitragsart: Anmerkung

Unionsrechtskonforme Auslegung des Betrugstatbestandes? - Anmerkungen zu den Urteilen des BGH vom 5.3.2014 - 2 StR 616/12, HRRS 2014 Nr. 700, und vom 28.5.2014 - 2 StR 437/13, HRRS 2014 Nr. 733

Autor(en): Prof. Dr. Martin Heger

? S. 467 (Heft 12/2014) ? Unionsrechtskonforme Auslegung des Betrugstatbestandes? Anmerkungen zu den Urteilen des BGH vom 5.3.2014 - 2 StR 616/12, HRRS 2014 Nr. 700, und vom 28.5.2014 - 2 StR 437/13, HRRS 2014 Nr. 733 Von Prof. Dr. Martin Heger, HU Berlin Die Frage, ob das Tatbestandsmerkmal einer Täuschung im Rahmen von § 263 StGB unter...

HRRS 12/2014, 473 – 481
Beitragsart: Anmerkung

Das Verwendungsverbot aus § 393 Abs. 2 S. 1 AO - Zugleich Anmerkung zu BGH HRRS 2014 Nr. 622

Autor(en): Dr. Tilman Reichling

? S. 473 (Heft 12/2014) ? Das Verwendungsverbot aus § 393 Abs. 2 S. 1 AO Zugleich Anmerkung zu BGH HRRS 2014 Nr. 622 Von Rechtsanwalt Dr. Tilman Reichling, Frankfurt am Main Die Vorschrift des § 393 AO regelt das Verhältnis des Besteuerungsverfahrens zum Strafverfahren in (jedenfalls auf den ersten Blick) bemerkenswerter Klarheit. Dies gilt sowohl für das Steuerstrafverfahren als auch für das...

HRRS 12/2014, 482 – 486
Beitragsart: Anmerkung

Verbesserter Schutz für Zeugen und Angeklagte durch veränderte Auslegung des § 252 StPO? - Anmerkung zu BGH HRRS 2014 Nr. 879

Autor(en): Christoph Henckel

? S. 482 (Heft 12/2014) ? Verbesserter Schutz für Zeugen und Angeklagte durch veränderte Auslegung des § 252 StPO? Anmerkung zu BGH HRRS 2014 Nr. 879 Von Wiss. Mit. Christoph Henckel, Bucerius Law School, Hamburg Regelmäßig kommt es vor, dass sich ein Zeuge, der im Ermittlungsverfahren noch ausgesagt hat, in der Hauptverhandlung auf sein Zeugnisverweigerungsrecht beruft. Zur Frage, inwieweit § 252 StPO dann...

HRRS 12/2014, 487 – 492
Beitragsart: Aufsatz

Ohne freien Willen - aber schuldfähig?

Autor(en): Hans Meyer-Mews

? S. 487 (Heft 12/2014) ? Ohne freien Willen - aber schuldfähig? Von Rechtsanwalt Hans Meyer-Mews, Bremen I. Einleitung § 104 BGB regelt die Voraussetzungen der Geschäftsunfähigkeit, während § 827 BGB die Voraussetzungen für die Deliktsunfähigkeit zum Gegenstand hat. Beide Vorschriften stehen in Beziehung zu § 20 StGB, der die Voraussetzungen der Schuldunfähigkeit regelt. Nachfolgend werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Geschäfts- und Deliktsunfähigkeit...

HRRS 1/2015, 16 – 25
Beitragsart: Aufsatz

Änderungen des Geschäftsverteilungsplans (§ 21e Abs. 3 S. 1 GVG) und Beschleunigungsgrundsatz - Zugleich eine Anmerkung zu BGH, Beschluss v. 7. Januar 2014 – 5 StR 613/13 (= HRRS 2014 Nr. 178) und zu BGH, Beschluss v. 10. Juli 2013 – 2 StR 116/13 (= HRRS 2013 Nr. 934)

Autor(en): Prof. Dr. Christoph Sowada

? S. 16 (Heft 1/2015) ? Änderungen des Geschäftsverteilungsplans (§ 21e Abs. 3 S. 1 GVG) und Beschleunigungsgrundsatz Zugleich eine Anmerkung zu BGH, Beschluss v. 7. Januar 2014 – 5 StR 613/13 (= HRRS 2014 Nr. 178) und zu BGH, Beschluss v. 10. Juli 2013 – 2 StR 116/13 (= HRRS 2013 Nr. 934) Von Prof. Dr. Christoph Sowada, Greifswald Das verfassungsrechtlich...

HRRS 1/2015, 26 – 32
Beitragsart: Aufsatz

"Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – und als einziger!" – Zuständigkeitskonzentrationen durch das europäische ne bis in idem bei beschränkt rechtskräftigen Entscheidungen - Anmerkung zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 5. Juni 2014 (EuGH C-398/12, M) = HRRS 2015 Nr. 1

Autor(en): Dr. Christoph Burchard

? S. 26 (Heft 1/2015) ? "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst – und als einziger!" – Zuständigkeitskonzentrationen durch das europäische ne bis in idem bei beschränkt rechtskräftigen Entscheidungen Anmerkung zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 5. Juni 2014 (EuGH C-398/12, M) = HRRS 2015 Nr. 1 Von Dr. Christoph Burchard, LL.M. (NYU), München I. Einführung Die Rechtsprechung des EuGH zum...