Die vollständige strafrechtliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) und ausgewählte Urteile und Beschlüsse u.a. des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) und weiterer Gerichte.
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BGH 2 StR 16/15, Beschluss vom 16.07.2015 (LG Frankfurt a. M.)
Computerbetrug (unbefugte Verwendung von Daten: betrugsspezifische Auslegung, Ergänzung um Gesamtbetrachtung; Verhältnis zu einem vorher begangenen Betrug zur Erlangung der Daten).
§ 263a Abs. 1 StGB; § 263 Abs. 1 StGB
externe Fundstelle(n): NStZ 2016, 149 ; NStZ-RR 2015, 337; StV 2016, 358
BGH 1 StR 221/96, Urteil vom 16.07.1996 (LG Regensburg)
BGHSt 42, 179; Strafbarkeit wegen (schweren) Menschenhandels, wenn das Opfer bereits der Prostitution nach geht.
§ 180b StGB; § 181 StGB
externe Fundstelle(n): BGHSt 42, 179; NJW 1996, 2875; NStZ 1997, 338
BGH 4 StR 93/09, Beschluss vom 14.01.2010 (LG Münster)
Ausspähen von Daten beim Auslesen von Daten, die auf dem Magnetstreifen einer Zahlungskarte gespeichert sind (besondere Sicherung gegen unberechtigten Zugang).
§ 202a StGB
externe Fundstelle(n): NStZ 2010, 275; StV 2010, 305
BGH 1 StR 219/18, Beschluss vom 17.05.2018 (LG Passau)
Verwerfung der Revision als unbegründet.
§ 349 Abs. 2 StPO
BGH 5 StR 27/05, Beschluss vom 18.04.2005 (LG Berlin)
Verwerfung der Revision als unbegründet.
§ 349 Abs. 2 StPO
BGH 4 StR 405/18, Beschluss vom 30.04.2019 (LG Essen)
Rechtsstaatswidrige Verfahrensverzögerung („Vollstreckungslösung“).
Art. 6 Abs. 1 MRK; § 73 StGB; § 73c StGB
BGH 3 StR 378/09, Beschluss vom 17.11.2009 (LG Düsseldorf)
Unbegründete Revision; Klarstellung des Tenors.
§ 349 Abs. 2 StPO
BGH 5 StR 143/09, Beschluss vom 06.05.2009 (LG Berlin)
Nachträgliche Bildung der Gesamtstrafe (Zäsurwirkung).
§ 55 StGB
BVerfG 2 BvL 8/19, Beschluss vom 10.02.2021 (BGH / LG Oldenburg)
Verfassungsmäßigkeit der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung bei bereits vor Inkrafttreten des Reformgesetzes verjährten Erwerbstaten (Entkoppelung der Einziehung von Taterträgen von der Verfolgungsverjährung; konkrete Normenkontrolle; Unanwendbarkeit des spezifisch strafrechtlichen Rückwirkungsverbots; fehlender Strafcharakter der Einziehung von Taterträgen; Maßnahme eigener Art mit quasi-kondiktionellem Charakter; Vereinbarkeit der Einordnung mit EMRK und Rechtsprechung des EGMR; allgemeines Rückwirkungsverbot als Prüfungsmaßstab; ausnahmsweise Zulässigkeit einer Rückbewirkung von Rechtsfolgen; Rechtsstaatsprinzip; Eigentumsgrundrecht; grundsätzliche Unvereinbarkeit einer „echten“ Rückwirkung mit dem Vertrauensschutzgebot; Abwägung zwischen Vertrauensschutzbelangen und Gemeinwohl; Fallgruppen nicht schutzwürdigen Vertrauens; Rechtfertigung der Rückwirkung durch überragende Belange des Gemeinwohls; Unverbrüchlichkeit der Rechtsordnung).
Art. 14 Abs. 1 GG; Art. 20 Abs. 3 GG; Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG; Art. 103 Abs. 2 GG; § 80 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG; Art. 7 Abs. 1 EMRK; Art. 316h Satz 1 EGStGB; § 2 Abs. 5 StGB; § 11 Abs. 1 Nr. 8 StGB; § 76a Abs. 2 Satz 1 StGB; § 76b Abs. 1 StGB; § 78 A
BGH 1 StR 208/97, Urteil vom 17.07.1997 (LG München I)
BGHSt 43, 149; Geldwäsche; Konkurrenzen (Annahme von Tatmehrheit, wenn sich der Täter bei verschiedenen Gelegenheiten Geldbeträge verschafft).
§ 53 Abs. 1 StGB; § 261 Abs. 1 S. 2 StGB; § 261 Abs. 2 Nr. 1 StGB
externe Fundstelle(n): BGHSt 43, 149; NJW 1997, 3322; StV 1997, 588
Abfragedauer: 0,1214 s