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BGH 5 StR 147/23, Beschluss vom 05.07.2023 (LG Itzehoe)

Anwendbarkeit des deutschen Strafrechts (Handlungsort bei Verbrechen; Verabredung).

§ 3 StGB; § 9 Abs. 1 StGB


BGH 1 StR 91/17, Beschluss vom 26.04.2017 (LG Traunstein)

Voraussetzungen der Einziehung (Einziehung nur in Strafverfahren gegen Eigentümer).

§ 74 Abs. 1 und 2 Nr. 1 StGB


BGH 3 StR 260/16, Beschluss vom 23.03.2017 (LG Mönchengladbach)

BGHSt; Vorstufen der Beteiligung (Verabredung eines Verbrechens bei innerem Vorbehalt; Strafgrund; Vorstufe der Mittäterschaft; Sichbereiterklären zu einem Verbrechen; ernst gemeintes Erbieten; Herstellen einer Bindung gegenüber dem Adressaten; innerer Vorbehalt des Erklärungsempfängers; Annahme des Erbietens zu einem Verbrechen lediglich zum Schein; Verhältnis von Sichbereiterklären und versuchter Anstiftung).

§ 30 StGB

externe Fundstelle(n): BGHSt 62, 96 ; NJW 2017, 2134 ; StV 2018, 721


BVerfG 2 BvL 8/19, Beschluss vom 10.02.2021 (BGH / LG Oldenburg)

Verfassungsmäßigkeit der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung bei bereits vor Inkrafttreten des Reformgesetzes verjährten Erwerbstaten (Entkoppelung der Einziehung von Taterträgen von der Verfolgungsverjährung; konkrete Normenkontrolle; Unanwendbarkeit des spezifisch strafrechtlichen Rückwirkungsverbots; fehlender Strafcharakter der Einziehung von Taterträgen; Maßnahme eigener Art mit quasi-kondiktionellem Charakter; Vereinbarkeit der Einordnung mit EMRK und Rechtsprechung des EGMR; allgemeines Rückwirkungsverbot als Prüfungsmaßstab; ausnahmsweise Zulässigkeit einer Rückbewirkung von Rechtsfolgen; Rechtsstaatsprinzip; Eigentumsgrundrecht; grundsätzliche Unvereinbarkeit einer „echten“ Rückwirkung mit dem Vertrauensschutzgebot; Abwägung zwischen Vertrauensschutzbelangen und Gemeinwohl; Fallgruppen nicht schutzwürdigen Vertrauens; Rechtfertigung der Rückwirkung durch überragende Belange des Gemeinwohls; Unverbrüchlichkeit der Rechtsordnung).

Art. 14 Abs. 1 GG; Art. 20 Abs. 3 GG; Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG; Art. 103 Abs. 2 GG; § 80 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG; Art. 7 Abs. 1 EMRK; Art. 316h Satz 1 EGStGB; § 2 Abs. 5 StGB; § 11 Abs. 1 Nr. 8 StGB; § 76a Abs. 2 Satz 1 StGB; § 76b Abs. 1 StGB; § 78 A


BGH 2 StR 509/18, Beschluss vom 19.02.2019 (LG Frankfurt am Main)

Verwerfung der Revision als unbegründet.

§ 349 Abs. 2 StPO


BGH 2 StR 539/18, Beschluss vom 30.01.2019 (LG Köln)

Verwerfung der Revision als unbegründet.

§ 349 Abs. 2 StPO


BGH 1 StR 368/03, Beschluss vom 05.11.2003 (LG Landshut)

BGHSt 48, 372; Sachleitungsbefugnis des Vorsitzenden (geordnete Zeugenbefragung; sachfremdes Beweisthema; begründungslose Zurückweisung und spätere Beanstandung); Würde des Zeugen (faires Verfahren; Rechtsstaatsprinzip); Strafzumessung (strafschärfende Berücksichtigung von rechtsfeindlichem Verhalten: Abgrenzung von zulässigem Verteidigungsverhalten; zu missbilligende Einstellung).

Art. 1 GG; Art. 20 Abs. 3 GG; Art. 2 Abs. 1 GG; § 46 Abs. 2 StGB; Art. 6 EMRK; § 238 StPO

externe Fundstelle(n): BGHSt 48, 372; NJW 2004, 239; NStZ 2004, 163


BGH 3 StR 407/12, Urteil vom 20.12.2012 (LG Hannover)

BGHSt; prozessuale Tatidentität im Betäubungsmittelstrafrecht; Bandenmitgliedschaft trotz lediglich als Beihilfe zu bewertender Beiträge; Begriff des "Handeltreibens"; nicht geringe Menge bereits bei Beginn der Aufzucht; konkurrenzrechtlich einheitliche Tat trotz mehrerer Anbauvorgänge; keine automatische Garantenstellung des Wohnungsinhabers; Besetzungsrüge; Anforderungen an die Begründung der Verfahrensrüge.

§ 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BtMG; § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG; § 264 StPO; § 76 GVG

externe Fundstelle(n): NJW 2013, 1318; NStZ 2013, 546; StV 2013, 702


BGH 1 StR 205/09, Urteil vom 28.10.2009 (LG Münster)

BGHR; Fall Bad Coesfeld; Anklagesatz (Umgrenzungsfunktion; Rückgriff auf das wesentliche Ergebnis der Ermittlungen); Voraussetzungen der Mittäterschaft (Exzess; Vorsatz; Gleichgültigkeit; eigener Tatbeitrag); Verhältnis zwischen dem Tatbestandsirrtum und der Irrtumsvorschrift des Wehrstrafrechts; kein rechtfertigende Einwilligung bei der entwürdigenden Behandlung.

§ 200 Abs. 1 Satz 1 StPO; § 16 StGB; § 17 StGB; § 30 WStG; § 31 WStG; § 5 Abs. 1 WStG; § 25 Abs. 2 StGB


BVerfG 2 BvR 2115/01, Beschluss vom 19.09.2006 (BGH/LG Braunschweig/LG Hamburg)

Belehrung ausländischer Beschuldigter über das Recht auf konsularische Unterstützung (Berücksichtigung der Entscheidungen eines völkervertraglich ins Leben gerufenen internationalen Gerichts); Völkerrechtsfreundlichkeit des Grundgesetzes (sachgebietsbezogene obligatorische Gerichtsbarkeit; verfassungsunmittelbare Berücksichtigungspflicht gegenüber Deutschland ergangener Entscheidungen; normative Leitfunktion nicht gegen Deutschland ergangener Entscheidungen); Recht auf ein faires Verfahren (kein von Verfassungs wegen zwingendes Verwertungsverbot bei Verstoß gegen WKÜ); eingeschränkte Überprüfbarkeit der Entscheidung des Vorsitzenden über die Verhinderung eines Schöffen (gesetzlicher Richter; Willkür; Substantiierung); redaktioneller Hinweis.

Art. 20 Abs. 3 GG; Art. 25 GG; Art. 59 Abs. 2 Satz 1 GG; Art. 24 GG; Art. 23 GG; Art. 36 Abs. 1 Buchstabe b Satz 3 WKÜ; Art. 6 EMRK; § 54 GVG

externe Fundstelle(n): NJW 2007, 499; NStZ 2007, 159


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